Gerhard Blaschek (geb. Blaschke)

Unser gelernter Hopfenzupfer aus Mainburg, war anscheinend noch nicht in der Lage eine eigenen Haushalt zu führen. Deswegen entschied er sich sehr früh den Bund der Ehe einzugehen. Als er sich entschloß im Jahre 2000 ein Rosenheimer zu werden ( Holztechniker) stellte sich wieder das alte Problem mit der eigenen Haushaltsführung. Großes Erbarmen zeigte daraufhin seine Tante aus München, die ihn während der Studienzeit Asyl gab und sich um Gehardchen sehr sorgte.

Kurzer Tagesablauf bei Tante Gerhard in München:

schnarch... schnarch.

5.30 Uhr "Gerhard auf stehen du musst in die Schule!!!"

5.45 Uhr "Gerhard! Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit am Tag, also iß und gib Ruh"

6.00 Uhr Nach Frühstück wurde Gerhard gewaschen, angezogen und gekämmt, da Tante Gerhard ihn noch zum Zug bringen musste.

7.15 Uhr Klein Gerhard kommt am Bahnhof Rosenheim an. Mitschüler Benjamin Hahn, der Tante Gerhard versprochen hat sich in Rosenheim um Gerhard zu kümmern, brachte ihn jeden Tag vom Bahnhof zur Schule. ( Hiermit danken wir dir Benni)

7.45 Uhr Unterrichtsbeginn: Den Unterricht verfolgte Gerhard immer mit größter Aufmerksamkeit, dass sich in Holzphysik mit hervorragenden Leistungen bemerkbar machte. Während der Pausen und auch im Unterricht beglückte Gerhard seine Mitschüler immer wieder mit trockenen Sprüchen.( ADA- Prüfung zum Lehrling: "Geh weg du Depp du kapierst des e net") Da die Schule unseren Gerhard nicht besonders forderte, nahm er das wohl wichtigste Amt der Zeitschrift " Der Rosenheimer" als Chef für die Werbung an.

Nach Unterrichtsschluß brachte Benjamin ihn wieder zum Zug. Der weitere Tagesablauf während der Schulzeit ist uns leider nicht mehr bekannt. In Anbetracht dessen, dass Gerhard seinen Abschluß mit Bravour gemeistert hat, sind wir der Meinung, dass Tante Gerhard eine Traumtante ist.

Lieber Gerhard, behalte Deinen trockenen Humor und fall nicht vom Moped. Wir treffen uns spätestens irgendwann mal wieder!!!!!!!!!

 

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